Unterwegs nach Rammenau

wahren die Stadtwächter mit Kind und Hund. Am Freitag nach Himmelfahrt ging es wieder einmal los. Es sollte eine Familienvereinswanderung werden aber die zahlreichen Verpflichtungen der einzelnen Stadtwächterinnen und Stadtwächter führte dazu, dass die Stadtwächter sehr dezimiert sich auf den Weg machten. Die Wanderung glich eher einem verspäteten Männertagsausflug, der über mehrere Tage ging.
Nach reichlicher Verspätung ging es am späten Nachmittag los. Zuerst führte sie der Weg in Richtung Lauterbach und dann weiter nach Großdrebnitz. Hier wurde ihnen ein Nachtlager auf einen Bauernhof von einer freundlichen Gastfamilie hergerichtet. Nach einem ausgiebigen Mahl mit gegrillten Fleisch vom Schwein und reichlich Wein und Bier, begaben sie sich dann zur Nachtruhe ins Heu. Als am nächsten Tag die Stadtwächter endlich in die Gänge gekommen waren, rückten sie ab zu einen ausgiebigen Frühstück, welches sehr liebevoll serviert wurde. Nach diesem Tagesauftackt machten sich die Stadtwächter wieder auf den Weg. Dieser führte sie dieses mal nach Schiebock, auch Bischofswerda genannt. Hier wunderten sie sich über einen fast menschen leeren Markt, auf dem sie nur Wirtshäuser mit fremdartigen Speisen vorfanden. Von da aus ging es auf mehr oder eher weniger direkten Weg zum Barockschloß von Rammenau. Dabei trafen sie auf freundliche Leute die ein Lager am Waldrand hielten. Von diesen wurden die Stadtwächter sofort zu Fleischspieß und einem erfrischenden Truck eingeladen. Am späten Nachmittag erreichten sie schließlich ihr Ziel. Ihre Herberge wahr dieses mal ein kleines Häuschen am Rande eines Parks welches die Dame des Schlosses Dankes werter weise zur Verfügung gestellt hat. Kurz darauf trafen noch andere Stadtwächter ein die sich doch noch auf den Weg gemacht haben. Der Tag klang an diesen Abend am Lagerfeuer mit Spieß und Trank aus. Am anderen Morgen wurden sie durch einen Bauern der emsig seine Wiese mähte, in aller frühe unsanft geweckt. Nach einer ordentlichen Stärkung ging es dann wieder nach Hause, wo schon bald die nächsten Aufgaben wie das historische Stadtfest und das Burghoffest auf sie wartet.
Einen besonderen Dank gilt dem Stadtwächter Helmut, ohne dessen Einsatz diese gelungene Wanderung nicht möglich gewesen währe.
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