10 Jahre Stadtwache Stolpen e.V.

 

Die Stolpener Stadtwächter gibt es nun seit 10 Jahren. In dieser Zeit haben sie viel erlebt.
Angefangen hat es am Stadttor in Stolpen, als sich eine Reihe mehr oder weniger jungen Leuten am Niedertor versammelten um die Stolpner Stadtwache aus dem 17. Jahrhundert für die Zeit der 775-Jahr-Feier in Stolpen wieder erlebbar zu machen. Dabei schmiedeten sie den Plan dieses zur Tradition werden zu lassen. 1994 wurde dann ein Verein für die ganze Familie gegründet. Als erstes haben sie sich ein Domizil gesucht und hergerichtet und es wurde passende Bekleidung gesucht und geschneidert. Und dann ging es richtig los. Ideen gab es schon viele. So bewachten sie die Stadt bei den Nachtführungen durch die Stadt und Burg, sie belagerten, bewachten und verteidigten die Burg bei Burgfesten, sie bewirteten die Gäste bei den beliebten Kornkammerdänzen, Theaterfesten und Konzerten, Sie Erkundeten zusammen mit ihren fischbacher Freunden die Heimat. Dabei besuchten sie Rothenburg o.T., Regensburg, Celle, Naumburg, Prag, Czocha, den Harz, das Erzgebirge und vergangenes Jahr Dinkelsbühl. Auch waren sie oft bei Festumzüge dabei. Besonders gern sind sie in Eibau beim traditionellen Bierzug, wo sie den Stolpner Schwarzbrauer ausliefern.
Es gibt noch viele andere Dinge , die die Stadtwächter unternehmen. So geht es manchmal mit Kind und Kegel oder auch ganz spontan in kleinen Gruppen auf Wanderschaft. Die regelmäßigen Kindernachmittage gehören genauso dazu wie der Höhepunkt am Ende des Jahres die Hutzenabende in der Adventszeit. Hier treffen sich die
Stadtwächter fast jeden Abend bei einem von ihnen um zu basteln, musizieren, spielen, guten zu Essen oder bei einer Feuerzangenbowle um einen schöne Zeit zu verleben.
Das war für die Stadtwächter Grund genug an einem Wochenende im September vor die Tore ihrer Stadt zu ziehen um bei einem herrlichen Blick auf Stadt und Burg ein großes Fest zu feiern.
Die Stadtwächter sind voller Zuversicht genügend Kraft und Ideen zu haben für noch viele male zehn Jahre zu haben. Besonders wenn sie an ihren Nachwuchs denken der sich allein in diesem Jahr schon fünf mal eingestellt hat.